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Gehört das Bauhaus ins Museum? Musealisierung und Gegenwartsbezug einhundert Jahre später

Das Bauhaus wurde 1919 in Weimar als staatliche Schule gegründet. Unmittelbar nach Aufnahme seines Lehrbetriebes begann sich auch der Leiter der Kunstsammlungen, Wilhelm Köhler, für das Bauhaus zu interessieren. Mit der Schülerzeitschrift „Austausch“ wurde bereits im Gründungsjahr die Basis für eine Bauhaussammlung geschaffen, die kontinuierlich wachsen sollte. Walter Gropius hat das Bauhaus nicht nur ins Leben gerufen und bis 1928 als Direktor geleitet, sondern hinterließ dem Museum in Weimar schon 1925, nach dem erzwungenen Weggang der Schule aus Weimar, die erste Sammlung von ca. 170 Bauhaus-Objekten.
Außerdem begann er 1921, die Ergebnisse der Bauhaus-Arbeit fotografisch dokumentieren zu lassen. Dazu wählt er Fotografen des „neuen Sehens“, die das Wesen der Objekte ganz klar zu erfassen versuchen. Sammlung und Dokumentation prägten und prägen bis heute das Bild vom Bauhaus.

Der Vortrag widmet sich dem Spannungsfeld des gegenwärtigen Diskurses über die Musealisierung und Aktualität des Bauhauses. Er reflektiert die Entstehung der historischen, von Gropius kuratierten Bauhaus-Sammlung und beleuchtet zum anderen das Konzept des neuen Bauhaus-Museums Weimar in seinem Bezug zum Heute.

Details

Start:
29. November 2019, 15:00 o'clock
Location:
Faraday-Hörsaal im Faradaybau
Address:
Weimarer Straße 32
98693 Ilmenau
Germany