Das Doppelmasterprogramm der Deutschen Ingenieurfakultät am Moskauer Energetischen Institut (MEI) der TU Ilmenau, FG Theoretische Elektrotechnik, wurde im Rahmen des Wettbewerbs „Brücken für die deutsche-russische Hochschulzusammenarbeit" des Deutsch-Russischen Jahres der Hochschulkooperation und Wissenschaft 2018-2020 des Deutschen Akademischen Austauschdienstes am 15.09.2020 in Berlin ausgezeichnet.
Die Preisverleihung fand im Rahmen der wissenschaftspolitischen Abschlusskonferenz des Themenjahres parallel in Berlin und Moskau statt.

Innerhalb des Deutsch-Russischen Themenjahres konnten die langjährigen und vielfältigen Beziehungen in Forschung und Lehre zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Bildungsinstitutionen der Bundesrepublik Deutschland und der Russischen Föderation einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden. Neben den fast einhundert gemeinsamen Veranstaltungen war der Wettbewerb „Brücken für die deutsch-russische Hochschul- und Wissenschaftszusammenarbeit“ eine der zentralen Punkte.
Die TU Ilmenau bewarb sich in der Kategorie "Zusammenarbeit zwischen Hochschulen" mit dem Thema "Doppelmaster-Programm MEI - TU Ilmenau" und wurde unter 124 eingereichten Bewerbungen zu einem der 25 Preisträgern ausgewählt.


Foto v.l.n.r: Sergei Jurjewitsch Netschajew, Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland, Diana Butters, TU Ilmenau, FG Theoretische Elektrotechnik, Projektkoordinatorin, Andreas Görgen, Leiter der Abteilung für Kultur und Kommunikation im Auswärtigen Amt.

Innerhalb des Deutsch-Russichen-Themenjahres ging mit der Auszeichnung des "German-Russian Insititute of Advanced Technologies (GRIAT)" eine weitere Ehrung an die TU Ilmenau.
Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) zählt das German-Russian Insititute of Advanced Technologies (GRIAT) zu sieben sogenannten „Leuchtturm“-Projekten der deutsch-russischen Wissenschaftszusammenarbeit. Die erste deutsch-russische Universität und gleichzeitig die weltweit erste zweistaatliche Lehr- und Forschungseinrichtung in einem modernen Industriestaat entstand 2014 in Kasan, der Hauptstadt der russischen autonomen Republik Tatarstan. Die Federführung des Projekts haben auf deutscher Seite die TU Ilmenau und auf russischer Seite die renommierte Kasaner Staatliche Technische Forschungsuniversität inne.
Das Konsortium deutscher Universitäten (TU Ilmenau, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, TU Kaiserslautern) bietet in Kasan englischsprachige ingenieurwissenschaftliche Masterstudiengänge an, die einen deutsch-russischen Doppelabschluss bieten. Bisher haben mehr als 150 Studierende erfolgreich einen Abschluss geschafft und es sind eine Vielzahl gemeinsamer wissenschaftlichen Publikationen entstanden.

Foto: Prof. Kai-Uwe Sattler (Mitte), Vorläufiger Leiter der TU Ilmenau, nahm die Auszeichnung für das German-Russian Insititute of Advanced Technologies (GRIAT) entgegegen.

AlumniCampus gratuliert zur langjährigen erfolgreichen Arbeit und zu den herausragenden Auszeichnungen. Herzlichen Glückwunsch!

Quelle: https://www.daad.de/de/der-daad/kommunikation-publikationen/presse/pressemitteilungen/deutsch-russisches-themenjahr/

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Monika Schoß

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